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7 – Soziologie für eine neue Welt

7 – Soziologie für eine neue Welt

‧ 36m 27s

Wo steht das SUZ heute? An der Posterpräsentation der Bachelorstudierenden stossen wir auf erste erfolgreiche Forschungsprojekte an. Die Themenpalette ist breit – von der «Geschlechterlücke» in Führungspositionen über die Demokratieverdrossenheit auf dem Land bis hin zur Wahl der Krankenkassenfranchise.

6 – Perspektiven entwickeln

6 – Perspektiven entwickeln

‧ 35m 54s

Welche Perspektiven entwickeln Soziolog:innen nach Abschluss des Studiums? In dieser Folge erzählen Marc Herkenrath und Tabitha Gassner von ihrem Werdegang. Während sich Marc nach seinem Studium für eine Stelle beim entwicklungspolitischen Think Tank Alliance Sud entschied, ist Tabitha heute als Direktorin Soziale Einrichtungen und Betriebe Stadt Zürich eine der obersten Drogenverantwortlichen der Stadt.

5 – Macht, Medien, Migration

5 – Macht, Medien, Migration

‧ 37m 51s

In den 1990er-Jahren wurden Migration und Medien zu zentralen Themen des Instituts. Wie schon zuvor trugen Forscher:innen des SUZ dazu bei, polarisierte Debatten mit empirisch fundierten Argumenten zu versachlichen. Prägend waren dabei zwei Professoren: Hans-Joachim Hoffmann-Nowotny, einer der renommiertesten deutschsprachigen Migrationssoziologen, und Kurt Imhof, der damals in der Schweizer Öffentlichkeit präsent war wie kein anderer.

4 – Allein unter Männern

4 – Allein unter Männern

‧ 39m 51s

Zwar waren Studentinnen am SUZ von Anfang an präsent, doch Karriere am Institut machten Männer. Auch in der 1968er-Bewegung waren männliche Studenten Wortführer. Mit Marlis Buchmann erhielt 1990 erstmals eine Frau eine Professur für Soziologie, zunächst an der ETH, 1994 dann in einer 50-50-Aufteilung als Doppelprofessorin an der ETH und Universität Zürich.

3 – Zwischen Korrelation und Revolution

3 – Zwischen Korrelation und Revolution

‧ 36m 39s

Die Studierenden der ersten Generation waren genauso an der Uni anzutreffen wie auf der Strasse. Die frühe SUZ-Geschichte ist mit der 1968er-Bewegung eng verflochten, am Institut entstanden Studien zur Jugendbewegung, zur Wirtschaftsmacht grosser Schweizer Konzerne und zur Diskriminierung von Frauen. Die aktionsorientierte Forschung passte Erziehungsdirektor Alfred Gilgen jedoch nicht. Legendär sein Anruf am Institut mit der Forderung, das SUZ solle gefälligst «mehr Korrelation, weniger Revolution» machen. Das SUZ stand unter Beobachtung, viele Studierende und Forschende erfuhren später, dass sie bespitzelt worden waren.

2 – Die Entdeckung der Weltgesellschaft

2 – Die Entdeckung der Weltgesellschaft

‧ 40m 30s

Nach dem verunglückten Anfang wird Zürich ab 1966 zur Kaderschmiede der Schweizer Soziologie. Mit Peter Heintz wird ein Schüler des verschmähten René König auf den neu geschaffenen Lehrstuhl berufen. Der in Davos geborene Weltenbürger, der viel Lateinamerika-Erfahrung hat und für die UNESCO arbeitete, ist ein Glücksfall für die damals noch sehr provinzielle Schweiz. In Zürich entwickelt Heintz sein Konzept der «Weltgesellschaft». Er analysiert als einer der ersten die Globalisierung und arbeitet mit Forschenden aus den USA und anderen Ländern zusammen.

1 – Die verhinderte Soziologie

1 – Die verhinderte Soziologie

‧ 29m 23s

Das Soziologische Institut an der Universität Zürich (SUZ) ist erst 60 Jahre alt – viel jünger als andere Lehrstühle, die oft über 100-jährig sind. Warum? Zwar hielten spannende Köpfe aus dem Ausland schon ab 1900 in Zürich Vorlesungen – doch im engstirnigen Umfeld der damaligen Zeit hatte ihre Weltoffenheit keinen Platz.